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Erlebnisbericht im Fokus

Erlebnisbericht im Fokus

Mit „Erlebnisbericht im Fokus“ möchten wir beispielhaft jeweils einen Bericht vorstellen und Ihnen empfehlen, diesen in Ruhe und mit Konzentration zu lesen.

Die Musik „Romanze in G-Dur“ aus dem Repertoire des Bruno Gröning-Freundeskreises kann hilfreich sein, die rechte Muße nach der Hektik eines Tages zu erlangen.

 

Mehr zur Musik im Freundeskreis siehe: „Musik und ihre Wirkung“.

 

Die Lehre Bruno Grönings aus der Sicht und Erfahrung einer Psychotherapeutin

Bericht von Anna L., Psychotherapeutin (2013)

Seit meiner Jugend habe ich nach Wahrheit und Glück gesucht

Auf der ganzen Welt habe ich nach Wahrheit und Glück gesucht. Jahrelang saß ich zu Füßen indischer Meister und spiritueller Lehrer und habe mich mit östlichen und west­lichen Traditionen vertraut gemacht. Ich habe buddhistische Meditation praktiziert und indianische Schamanen besucht, um neue und wirksamere Wege der Heilung kennenzulernen. Als Psychotherapeutin war ich vertraut mit Methoden der humanistischen Psychologie und der tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie.

Dann kam eine Zeit in meinem Leben, in der ich zunehmend unter starken Ängsten litt. Herzrasen, Schweißausbrüche und die Angst vor der Angst schränkten mein Leben zunehmend ein. All mein bisher erlangtes Wissen half mir nicht weiter. Meine Arbeit als Psychotherapeutin musste ich aufgeben, da ich manchmal nicht einmal in der Lage war, die Fahrt zu meiner Praxis zu bewältigen. Ich suchte Hilfe und begab mich jahrelang in Psychotherapie. Die Ängste blieben in meinem Leben, mal mehr, mal weniger stark. Ich vermied Situationen, die mich überforderten, unternahm nie etwas alleine mit meinen Kindern, sondern immer nur in Begleitung meines Mannes oder einer Freundin. Im Jahre 2009 wurden die Angstzustände so stark, dass ich nicht mehr in der Lage war, meine Kinder mit dem Auto vom 2 km entfernten Schulbus abzuholen. Mein linker Arm und mein Herz schmerzten, und ich hatte Angst zu sterben. In meiner Not suchte ich einen Psychiater auf, um mir Psychopharmaka verordnen zu lassen, diesen unerträglichen Zustand wollte ich beenden. Dabei war mir bewusst, dass die Medikamente nur eine Symptombehand­lung sein würden und keine Heilung bewirken können.

Mit Bruno Gröning kam die große Wende in mein Leben

Einer Freundin, der ich davon erzählte, riet mir dringend, den Vortrag über die Lehre Bruno Grönings zu besuchen, der an dem darauf folgenden Wochenende in Much stattfand. So entschied ich mich, trotz aller Skepsis dem geistigen Heilen gegenüber, zum Vortrag zu gehen. Während des gesamten Vortrages weinte ich vor Rührung und Freude. Aus psychologi­scher Sicht, war mir sofort klar, dass dieses „Einstellen“ und die Musik dazu eine positive Wirkung haben musste. Der Verstand hatte dabei keine Möglichkeit mehr, angstvolle Gedanken kreisen zu lassen. Nach dem Vortrag hatte ich wieder Hoffnung auf Heilung und entschied mich, die verordneten Medikamente nicht zu nehmen.

Mit der Einführung in die Lehre Bruno Grönings kam eine große Wende in mein Leben. So klar und so einfach hatte es noch keiner formuliert. Da war einmal das Wissen und die geistige Disziplin, dass wir Herr über unsere Gedanken sein können – wie groß! Die Gedankendisziplin war mir aus der buddhistischen Tradition bekannt, aber die Klarheit und konsequente Haltung, die Bruno Gröning vorgab, war mir neu und, wie ich erkannte, sehr wirkungsvoll. Diese klare Ausrichtung erzeugte immer mehr Ordnung in mir und damit schwand die Verwirrung, die sich über Jahre in mir breit gemacht hatte.
Vor allem die konsequente Unterscheidung zwischen Gut und Böse war hilfreich für mich.

Gut und Böse sind nicht relativ, und nicht alles ist göttlich,

wie es in der esoterischen Szene so oft missgedeutet wurde. Gut und Böse sind verschiedene Kräfte und sehr real, das kann ich heute aus voller Überzeugung sagen.
Es gehört zu den Grundlagen der Lehre Bruno Grönings und ist aus meiner Erkenntnis außerordentlich wichtig, das Gute vom Unguten unterscheiden zu lernen und sich in jeder Sekunde mit dem Guten zu verbinden.

Sobald die Angst aufkommen wollte, stellte ich mich mit Musik ein und bat Bruno Gröning um Hilfe. Ganze Nächte verbrachte ich schweißgebadet mit Herzrasen und dem Bild Bruno Grönings auf meinem Herzen. Mir wurde zunehmend klarer, wie ich durch meine eigenen Gedanken der Angst Macht über mich gegeben hatte. Jetzt lernte ich ganz bewusst einen Stopp zu setzen, wenn ein Angstgedanke in mir aufkommen wollte.

Nach drei Monaten intensiven Einstellens war die Angst fast ganz verschwunden. Bei längeren Autofahrten oder außergewöhnlichen Situationen musste ich noch kämpfen, und es kam vor, dass ich eine ganze Fahrt lang über Stunden gedanklich wie ein Mantra „Bitte, Bruno hilf“ wiederholte. UND ER HAT GEHOLFEN ! Während ich innerlich bat, konnte kein unguter Gedanke Gefühle von Angst in mir auslösen.


Die Heilung von der Angst war nur ein Teil meiner Heilung

Mit der Lehre Bruno Grönings kam Versöhnung in mein Leben. Versöhnung mit meiner Mutter, mit meinem Vater, Versöhnung mit meinem Bruder und Versöhnung mit der Religion meiner Kindheit. Von dieser wunderbaren, kraftvollen Religion der Nächstenliebe, dem Christentum, hatte ich mich abgewandt. Durch Bruno Gröning wurden alle Missver­ständnisse aus dem Weg geräumt. Die Lehre Bruno Grönings ermöglichte mir die Essenz der christlichen Lehre zu verstehen. Bruno Gröning hat mich zurückgebracht zu Gott, zu dem Gefühl des Verbundeins mit Gott und den Menschen. Bruno Gröning hat mich zurückgebracht zum Vertrauen auf die göttliche Führung.


Seit 2012 arbeite ich wieder als Psychotherapeutin

Nach meiner Heilung konnte ich meinen Beruf wieder ausüben. Die Lehre Bruno Grönings wurde inhaltlich die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit. Die klare Ausrichtung zum Guten und das Ungute nicht anzunehmen, ist für mich der hilfreichste Weg für einen Menschen, sowohl auf der geistigen, der emotionalen als auch auf der körperlichen Ebene, um gesund zu werden und zu bleiben. Ganz wichtig ist es, zu lernen, das Gute vom Unguten zu unterscheiden und alte Glaubenssätze und Gewohn­heiten nicht ohne Überprüfung zu übernehmen. So kann ich z. B. die Hypothese, dass Angst, Ärger, Wut, Trauer, Hass und Eifersucht zu unserem Menschsein dazugehören, nicht mehr teilen. In vielen therapeutischen Ansätzen wurden diese Gefühle regelrecht kultiviert. Diese Gefühle gehören nicht zu unserer göttlichen Natur. Jedoch Vertrauen, Mitgefühl, Hingabe und Liebe sind göttliche Gefühle, die wir unbedingt fördern sollten. Wenn uns emotionale Verletzungen und negative Gefühle bewusst werden, dann können wir diese gedanklich abgeben.

Vor jeder Sitzung meiner therapeutischen Arbeit stelle ich mich ein und bitte um die göttliche Führung. Nach jeder Sitzung gebe ich alles Ungute an Bruno Gröning und in die göttliche Führung ab. Im Gegensatz zu meiner früheren Arbeitsweise, bei der die Verantwortung meiner Arbeit schwer auf mir lastete, fühle ich mich jetzt frei und unbeschwert.

Mein neues Leben mit Bruno Gröning

Es ist so wunderbar, in allen privaten und beruflichen Situationen um Hilfe bitten zu dürfen und nicht alle Sorgen und alle Last selbst tragen zu müssen.

Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass ich nicht immer das bekomme, wofür ich gebeten habe. Oft habe ich etwas bekommen, was noch viel besser für mich war und was ich in meiner Vorstellung noch nicht einmal für möglich gehalten hatte. Mein liebster Satz dazu von Bruno Gröning ist: „Glauben Sie doch, dass Sie nicht alleine sind, glauben Sie doch, dass Sie ein göttliches Geschöpf, glauben Sie doch, dass Sie ein Kind Gottes sind. Glauben Sie doch, dass Gott Ihnen alles gibt, was Er für Sie, was Er für jedes Lebewesen bestimmt hat! Natürlich muss jedes Lebewesen das aufnehmen!“
Was ER bestimmt hat! Nicht, was ich denke zu brauchen.

Ich weiß jetzt, dass ich ein Kind Gottes bin und dass ich auf die göttliche Führung und die Hilfe Bruno Grönings vertrauen kann.
Seitdem ich der Lehre Bruno Grönings folge, ist durch das Vertrauen und die Hingabe in die göttliche Führung, die ich stetig übe, zunehmend Freude und Leichtigkeit in mein Leben gekommen.

Wieder in der göttlichen Führung zu sein, ist das größte Geschenk für mich. Heute bin ich dankbar, dass keine Therapie gegen die Angst geholfen hat, sodass ich durch die Not diesen Weg finden durfte.

In tiefer Dankbarkeit
Anna L.